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Hasen   oder   Kaninchen?

Gemeinsamkeiten

Hasen und Kaninchen gehören beide zu der Familie der Hasenartigen oder Hasentiere, in der Fachsprache auch Lagomorpha genannt. Im Laufe der Jahre haben sich jedoch die Gattungen Lepus, der Hase sowie Oryctolagus, das Kaninchen, herausgebildet. Obwohl Hasen und Kaninchen nicht besonders eng miteinander verwandt sind, ist es noch immer für viele Menschen sehr schwer sie auseinanderzuhalten.

Die Gemeinsamkeiten beider Arten sind der Hakenschlag, den beide Tiere ausführen, wenn sie sich auf der Flucht befinden.

Außerdem verfügen beide gleichermaßen über ein sehr ausgeprägtes Riech- und Sehvermögen.

Ebenso markieren Hasen wie Kaninchen ihr Revier mit Hilfe von Durftdrüsen, welche sich unterhalb vom Kinn befinden. Sie reiben ihr Kinn über Gegenstände und machen so die Besitzansprüche geltend.

Weder Hasen noch Kaninchen sind Nagetiere, auch wenn gerade die Kaninchen immer wieder gerne in diese Schublade gesteckt werden. Ihnen fehlen die zwei kleinen Nagezähne, die bei richtigen Nagetieren, hinter den beiden Vorderzähnen liegen.

Unterschiede

Hasen

In einigen wesentlichen Punkten unterscheiden sich die beiden Arten.

Hasen stehen unter Naturschutz. Abgesehen davon, dass es verboten ist, so ist es auch nicht möglich, sie in menschlicher Gefangenschaft zu züchten. In keinem Hasenstall, Hasenkäfig oder Hasengehege würden sie sich fortpflanzen. Sie sind nicht domestizierbar.

Der Hase lebt oberirdisch, er bevorzugt ebene Flächen, die weiträumig überschaubar sind. Hauptsächlich findet man ihn auf Wiesen, Feldern oder an Waldrändern. Schutz und Deckung sucht sich der Hase bevorzugt in Büschen. Er ist äußerst schwer zu beobachten, da er sich gerne in einer selbst gebauten Mulde, der sogenannten "Sasse" versteckt. Diese dient ihm ebenso als Regenschutz. Bei drohender Gefahr kann er dort, gut getarnt und regungslos ausharren.

Ist ein Hase auf der Flucht, kann er bis zu 80 km/h schnell werden.

Er hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 50 bis maximal 76 cm und ein Gewicht von 3,5 bis 6,5 kg. Der Hase besitzt auffallend lange Ohren, die auch "Löffel" genannt werden.

Da die Iris beim Hasen deutlich heller ist als die Pupille, wirkt sein Blick stets starr. Das kann man auch sehr deutlich bei den drei Hasenköpfen auf dieser Website sehen.

Hasen leben alleine beziehungsweise paarweise. Nur während der Brunftzeit ist es möglich, mehrere Tiere zusammen, zu beobachten.

Das weibliche Tier wirft 2 bis 4 Mal im Jahr jeweils ungefähr 1 bis 5 Jungtiere. Die Tragezeit beim Hasen beträgt 42-43 Tage. Die Jungtiere werden voll entwickelt, das heißt sehend und behaart geboren. Schon nach einer Woche sind sie relativ selbstständig, deshalb werden sie Nestflüchter genannt.

Kaninchen

Das Kaninchen hingegen lebt sehr standorttreu. Es bevorzugt hängiges, mit vielen Büschen bewachsenes Gelände. Kaninchen leben unterirdisch in selbst gebuddelten Erdbauten. Ausreichenden Schutz findet das Kaninchen hier im Unterholz, Strauchwerk sowie lockerem Waldboden.

Ein Kaninchen auf der Flucht ist ausgesprochen wendig und macht es seinem Jäger so besonders schwer.

Kaninchen werden ungefähr 35 bis 50 cm lang sowie etwa 1 bis 2 kg schwer. Das Schwänzchen, die Beinchen und die Ohren sind deutlich kürzer als bei einem Hasen.

Zusätzlich dazu haben ihre Ohren auch keine schwarzen Spitzen.

Da die Iris bei einem Kaninchen dunkler ist, wirkt ihr Blick kulleräugig.

Kaninchen leben in Rudeln mit einer festen Rangordnung. Diese Rangordnung ist zwischen den Geschlechtern getrennt. Ein Rammler dominiert über alle Männchen in der Gruppe und eine Häsin über die Weibchen.

Kaninchen werfen 5 bis 7 Mal je etwa 5 bis 10 Jungtiere. Die Tragezeit beträgt 28 bis 31 Tage. Die Jungen werden vollkommen blind und nackt geboren. Mindestens drei Wochen bleiben sie sogenannte Nesthocker.

 

 

Erwähnenswerte Hasen- und Kaninchen-Arten

Schneehasen

Der Lepus timidus, auch bekannt als Schneehase gehört zu einem der wenigen Tierarten, die sich perfekt an den Alpinen Lebensraum angepasst hat. Er lebt beispielsweise in Sibirien, Grönland, der Arktis oder Nordamerika. Sie leben vorwiegend in Wäldern und Mooren.

Schneehasen sind nachtaktiv, den Tag verbringen sie in einer selbst gebauten Grube im Erdboden beziehungsweise Schnee. Sie sind ausgesprochen gesellig und leben in der Gruppe.

Zu ihren Hauptnahrungsmitteln gehören Gräser, Kräuter, Heidekraut, Zweige sowie Rinde. Je nach Jahreszeit kann der Speiseplan variieren.

Der Schneehase hat eine Kopf-Rumpf-Länge von 43 bis 60 cm und ist somit etwas kleiner als der weitverbreitete Feldhase. Sein Gewicht beträgt im Durchschnitt 3 kg.

Bekannt ist der Schneehase durch seinen markanten Fellwechsel. Während er im Sommer ein grau-braunes Fellkleid trägt, so ist es im Winter weiß. Er wechselt sein Fell drei Mal pro Jahr und während der Übergangszeiten ist sein Fell deutlich gescheckt. Je nach Region hält das weiße Fellkleid länger beziehungsweise kürzer. Im europäischen Teil Russlands sind es ungefähr fünf Monate, in Irland beispielsweise werden Schneehasen niemals weiß. Der bekannte Alpen-Schneehase ist generell nur während der direkten Winterzeit weiß.

Schneehasen werfen 2 bis 3 Mal pro Jahr jeweils 2 bis 5 Jungtiere. Mit einer Tragezeit von 7 bis 8 Wochen ist diese relativ lang. Die Jungtiere werden bereits behaart geboren und wachsen schnell. Bereits nach vier Wochen werden sie entwöhnt.

Die Länge der Ohren richtet sich nach dem Lebensraum. Je kälter es dort ist, desto kürzer sind die Ohren der dort lebenden Schneehasen. Diese regeln ihre Blutzirkulation mithilfe der Ohren, um so den Wärmeverlust auszugleichen.

Polarhasen

Um einen echten Hasen handelt es sich beim Polarhasen, dem Lupus arcticus. Lange Zeit gehörter dieser zur Gattung des Schneehasen, dem Lepus timidus. Heute betrachtet man ihn jedoch als eine eigenständige Art. Der Polarhase ist in Grönland sowie in Teilen Kanadas.

Während der Winterzeit sind die Hasen weiß, lediglich die Spitzen der Ohren bleiben schwarz. Bei Polarhasen die in sehr kalten Gebieten leben bleibt das Fell ganzjährig weiß, andere färben sich zur Sommerzeit blau-grau.

Polarhasen werden ungefähr 56 bis 63 cm groß und haben ein Gewicht von 2,5 bis 6,8 kg. Bei diesem Hasen sind besonders die Vorderpfoten gebogen und vergleichsweise lang. Diese dienen dem Hasen als Werkzeug, um die Futterpflanzen unter dem Schnee auszugraben.

Eine Häsin wirft ungefähr 2 bis 8 Jungtiere. Die Jungen kommen häufig in einer gut getarnten Felsenvertiefung zur Welt. Bereits zwei Monate später werden sie von der Häsin entwöhnt, bereits mit einem Jahr sind die jungen Polarhasen dann geschlechtsreif.

In der Regel leben Polarhasen alleine. Zeitweise jedoch bilden sie Gruppen von bis zu 300 Hasen. Polarhasen sind nacht- beziehungsweise dämmerungsaktiv. In bestimmten Lebensräumen, mit Mitternachtssonne, sind sie auch tagaktiv. Wenn zwei Tiere untereinander kämpfen, beißen sie nicht. Sie schlagen oder kratzen sich. Gelegentlich greifen sie auch mit ihren Pfoten nach dem Gegner.

Verholzte Pflanzen stehen ganz oben auf dem Speiseplan der Polarhasen. Zudem fressen Blüten- und Blattknospen, Moos, Beeren oder Gräser. Aber auch Fleischreste, die Jäger in den Fallen zurückgelassen haben, werden von den Hasen verspeist.

Stallhasen

Der Stallhase ist ein gerne genutzter Begriff für die domestizierte Form des europäischen Wildkaninchens, dieses wird in der Fachsprache Oryctolagus cuniculus genannt. Stallhasen werden häufig als Nutztier zur Fell- oder Fleischgewinnung gehalten. Ebenso beliebt sind sie aber auch als Heimtier.

In Gefangenschaft sollte darauf geachtet werden, dass ihre Grundbedürfnisse erfüllt werden. Nur so kann man eine artgerechte Haltung garantieren.

Wichtig bei Kaninchen beziehungsweise Stallhasen ist eine Gruppenhaltung, Einzelhaltung wäre nicht artgerecht für ein Rudeltier.

Zu ihren Grundbedürfnissen zählen unter anderem das Graben und Nagen. Aber auch Bewegung sowie ein angemessener Unterschlupf ist für diese Tiere sehr wichtig.

Der Alltag in Gefangenschaft sollte abwechslungsreich gestaltet werden, ebenso benötigen Stallhasen aber auch angemessene Ruhepausen.

Alle diese notwendigen Lebensbedingungen machen deutlich, wie schwer bzw. sogar utopisch es ist, den Tieren in einem Kaninchenkäfig auch nur ansatzweise eine artgerechte Lebensweise zu ermöglichen.

Bei der Ernährung von Stallhasen sollte darauf geachtet werden, dass diese auch dem entspricht, was Kaninchen in der freien Natur fressen. Dazu gehören zusätzlich zum Heu viele Kräuter, grüne Landpflanzen sowie Gras. Auch Obst und Gemüse ist bestens geeignet. Mehr dazu in der Rubrik "Hasenfutter".

Angorakaninchen

Es gibt mehr als hundert verschiedene Kaninchenrassen. Grob werden sie in große, mittlere sowie kleine Rassen und Lang- beziehungsweise Kurzhaar Rassen unterteilt.

Eine Kaninchenart beispielsweise ist das Angorakaninchen. Hierbei handelt es sich um eine Kaninchenrasse aus England. Es gibt sie in verschiedenen Farben, am verbreitetsten ist jedoch der weiße Farbschlag. Dieser wurde bewusst weiter gezüchtet. Nur einfarbige Angorakaninchen gehören zur anerkannten Form, sowohl die weißen mit blauen Augen, auch leuzistisch genannt, als auch die weißen mit roten Augen, sie werden albinotisch genannt.

Sein Fell ist sehr lang und wurde mit der Zeit eher zu einer stetig nachwachsenden Wolle. Diese müssen mindestens vier Mal pro Jahr geschoren werden, das ist für die Tiere lebensnotwendig. Ein Angorakaninchen, das nicht geschoren wird, kann sich nach einer Zeit nicht mehr bewegen, da sich die Wolle unweigerlich verfilzt. Zusätzlich kann es seine Wärme nicht mehr ausreichend ausgleiche, da es dies über die Haut macht.

Ein besonderes Merkmal der Angorakaninchen sind die großen Fellbüschel an ihren Ohren.

Diese Kaninchenrasse hat ein Gewicht von ungefähr 3,5 bis maximal 5 kg. Sie sind gesellige Tiere und leben gerne in der Gruppe. Beim Futter sollte unbedingt auf gutes Pelletfutter geachtet werden.

Deutsche Riesenschecken

Der deutsche Riesenschecke gehört zu den großen Rassen der Kaninchen.

Früher waren sie sehr unterschiedlich gezeichnet, daraufhin machten sich Züchter daran, ihnen gleichmäßigere und konstante Fellzeichnungen, anzuzüchten. Ein Beispiel dafür ist der Schmetterling. Dieser befindet sich auf der Schnauzenpartie. Ebenso charakteristisch sind die Augenringe, die Ohrenzeichnungen und die Backenpunkte.

Es gibt drei anerkannte Farbschäge, blau-weiß, havanna-weiß sowie schwarz-weiß.

Das Normalgewicht dieser Riesen liegt bei etwas über 6 kg, das Maximalgewicht beträgt 10 kg.

Für die Haltung dieser Tiere ist ein großes Gehege notwendig, denn die Mindestgröße beginnt bei 3 qm pro Tier, um eine artgerechte Haltung zu gewährleisten.

 

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